1 - Zelt-Musik-Festival im Juni/Juli

Das erste Musikfestival im Zelt

Am 1. Juli 1983 war es soweit: Das Zelt-Musik-Festival öffnete erstmals seine Zeltplanen auf dem alten Messplatz und vis-à-vis dem Freiburger Theater, um die Besucher mit einer Mischung aus Klassik, Jazz, Rock, Pop, Kinderprogramm und Varieté auf höchstem Niveau zu begeistern. Ein Konzept, das der Festivalgründer Alexander Heisler aus seiner 10-jährigen Konzertreihe "Klassik und Jazz" an der Universität Freiburg weiterentwickelt hatte. Es war ein großer Erfolg mit rund 40 Veranstaltungen und 50.000 Besuchern. 1985 zog das Festival hinaus auf die grüne Wiese des Mundenhof-Tiergeheges, sieben Kilometer vor der Stadt.
Das Zelt-Musik-Festival ist eines der ältesten Zeltfestivals in Europa. Das Fortbestehen des Festivals wird durch die Unterstützung und das Vertrauen eines umfangreichen und beständigen Sponsorenkreises, der Stadt Freiburg, des Landes Baden-Württemberg und eines treuen Publikums ermöglicht. Link

 

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2 - Dalai Lama am 26.07.2007 in Freiburg

Der Dalai Lama ist der Gottkönig der Tibeter und das Oberhaupt der Exil-Regierung Tibets. Etwa 14 Millionen Buddhisten auf der Welt betrachten ihn als lebenden Buddha. "Dalai Lama" ist kein Eigenname, sondern ein Titel! Der Mann, heißt eigentlich Tenzin Gyazso und ist der 14. Dalai Lama. Er floh 1959 ins Exil nach Dharamsala in Indien, wo er heute noch lebt. Der 14. Dalai Lama ist der erste, der den Westen bereist. 1989 wurde ihm für seinen Einsatz für Gewaltlosigkeit und das tibetische Volk der Friedensnobelpreis verliehen. Link

 

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3 - SC Freiburg: - Erster Aufstieg in die 1. Bundesliga

Im Mai 1993 ereignete sich Großes. Der Sport-Club Freiburg steigt als Meister der eingleisigen 2. Liga in die 1. Bundesliga auf. Das Dreisamstadion erhält eine Flutlichtanlage. Am Ende der Saison sicherte sich der Sport-Club in einem dramatischen Saisonfinale beim MSV Duisburg am letzten Spieltag den Klassenerhalt.
Im zweiten Bundesligajahr wird der Sport-Club sensationell Dritter und qualifiziert sich für den UEFA-Cup. Der SC scheitert aber in der ersten Runde an Slavia Prag. Die Haupttribüne wird auf 5.000 Plätze erweitert, die Südtribüne neu errichtet (4.400 Stehplätze und 2.200 Sitzplätze); das Dreisamstadion fasst 22.500 Zuschauer. Link

 

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4 - Papst Benedikt XVI in Freiburg

Der Papstbesuch in Deutschland 2011 war die 21. apostolische Reise Benedikts XVI. und der dritte Besuch in Deutschland seit Beginn seines Pontifikats. Er fand vom 22. bis zum 25. September 2011 statt. Benedikt XVI. war der erste Papst, der Freiburg besuchte. Nach der Landung auf dem Flughafen Lahr und der Begrüßung durch den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann kam Benedikt XVI. auch mit Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl im Priesterseminar Freiburg zusammen. Am 25. September feierte der Papst mit 100.000 Menschen auf dem Gelände des Flugplatzes Freiburg den Sonntagsgottesdienst. Link

 

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5 - Freiburg Marathon erstmals 2004

Der Freiburg-Marathon ist ein Marathon und Halbmarathon, der jeweils im März oder April des Jahres in Freiburg als einer der großen deutschen Frühjahres-Marathons stattfindet. Der Lauf wurde 2004 ins Leben gerufen und belegt hinsichtlich der Teilnehmerzahlen einen Spitzenplatz unter den deutschen Marathonveranstaltungen. Seit 2007 gibt es zudem einen Wettbewerb für Unternehmen aus der Region: die Südbadischen Firmenmeisterschaften, die von Jahr zu Jahr immer mehr Unternehmensläufer anziehen.

Start und Ziel sind im Messegelände. Einzigartig sind die über 40 Bands entlang der 42 Kilometer, wofür die Veranstaltung bekannt ist. Motto: Laufen, rocken, feiern!

Zuhörer und Zuschauer sind herzlich willkommen. Parallel dazu sorgen Vereine und andere Institutionen für Essen und Trinken und bestücken die Verpflegungsstationen für die Läufer. "Das ist ein Volksmarathon". Link

 

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6 - Tour de France erstmals 1964 in Freiburg

Bereits 4 Mal (1964, 1971, 1977, 2000) war Freiburg Austragungsort einer Etappe der Tour de France. So war Rudi Altig 1964 der umjubelte deutsche Radrennfahrer. Nach seinem Sieg bei der vierten Etappe war er am nächsten Tag auf der Etappe nach wiederum in der Spitzengruppe vertreten und übernahm für drei Tage das Gelbe Trikot.

Bei der Tour 1971 wurde der damalige Superstar und Toursieger Eddy Mercks gefeiert. 1977 war der große Auftritt von Didi Thurau, der junge Deutsche fuhr auf der Etappe in Freiburg im gelben Trikot. Mehr als eine halbe Million Zuschauer säumten die Strecke.

Lance Armstrong und Jan Ullrich prägten über die Jahrtausendwende die Radsportszene, so auch die 17. und 18. Etappe in Freiburg. Jan Ullrich lebte zu dieser Zeit in Merdingen am Kaiserstuhl und löste in der Region eine nie dagewesene Euphorie aus. Link

 

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7 - ADAC-Schauinsland-Rennen / Schauinsland Klassik

Das erste Automobil- und Motorrad-Bergrennen am Schauinsland fand 1925 statt. Das Rennen entwickelte sich zu einem internationalen Highlight und lockte in Glanzzeiten über 20.000 Zuschauer auf den Freiburger Hausberg. 1984 fand das letzte Rennen am Schauinsland statt.

Seit 2001 erinnert die Schauinsland-Klassik an die Rennen auf der Schauinslandstrecke. Die Veranstaltung wurde in der Vergangenheit alle zwei Jahre ausgetragen. Sie besteht aus einer Oldtimer-Rallye durch den Schwarzwald und einer Präsentationsfahrt jener historischen Rennwagen, die zu Zeiten des "Großer Bergpreis von Deutschland" am Schauinsland um den Sieg gekämpft haben. Link

 

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8 - Konzert- und Kongress-Haus, 1996 eröffnet

Gebaut nach einem Entwurf des Architekten Dietrich Bangert, wird es für Konzert- und Kulturveranstaltungen sowie für Kongresse und Tagungen genutzt. Unter dem Arbeitstitel „Kultur- und Tagungsstätte“ (KTS) war es bis zu seiner Eröffnung eines der am heftigsten umstrittenen Bauvorhaben in Freiburg seit Kriegsende. Bis 2016 war es Hauptsitz des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Es ist mit seinem variabel einsetzbaren großen Saal Austragungsstätte für zahlreiche Veranstaltungen.

Das Konzerthaus besitzt durch seine direkte Nachbarschaft zum Hauptbahnhof, zu den Straßenbahnhaltestellen auf der Stühlingerbrücke, zum Busbahnhof und mit der eigenen unterirdischen Konzerthausgarage eine optimale Verkehrsanbindung. Link

 

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9 - Messe Freiburg an neuer Stätte zur Jahrtausendwende eröffnet

Märkte sind untrennbar mit der Freiburger Stadtgeschichte verbunden, schon die Stadtgründung im Jahr 1120 fällt mit dem Marktrecht, zusammen. Freiburg wurde in der Folge mehrmals im Jahr zum internationalen Handelsplatz. Der Münsterplatz, später auch der Stühlinger Kirchplatz als Ort für Vergnügungsmessen, waren wichtige Zentren. 1929 wurde im Osten der Stadt der heutige „Alte Messplatz“ eingeweiht, der zuvor für sportliche Zwecke genutzt worden war. Östlich davon wurde 1954 an der Schwarzwaldstraße die Stadthalle errichtet. In den fünf Jahrzehnten ihrer Nutzung fanden hier Kongresse, sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen, Festlichkeiten, Konzerte, Ausstellungen und Messen statt.

Der Umzug der Messe in den Norden der Stadt wurde Mitte der Neunziger beschlossen: Der erste Bauabschnitt mit seinen drei Messehallen wurde am 17. Januar 2000 in Betrieb genommen.

Mit bis zu 10.000 Zuschauern konnten nun in Halle 2 kulturelle Veranstaltungen durchgeführt werden. Am 25. März 2003 beschloss der Freiburger Gemeinderat den Bau einer vierten Halle, der Rothaus-Arena. Als erster Popstar trat hier die Sängerin „Pink“ auf, die neue Halle wurde zum Start der internationalen Fachmesse „Intersolar“ 2006 eingeweiht. Link

 

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10 - Landesgartenschau, Eröffnung im April 1986

Es war zu kalt, die Blumen blühten mit Verzögerung und kurz darauf passierte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Trotzdem dieser Umstände lockten weit mehr als 3500 Einzelveranstaltungen zwei Millionen Besucherinnen und Besucher an – doppelt so viele wie erwartet – und war ohne Zweifel eines der Großereignisse, die das Freiburger Stadtbild nachhaltig geprägt haben.

Mit dem Seepark schuf die Stadtverwaltung unter dem damaligen Oberbürgermeister Rolf Böhme ein gemeinsames Zentrum für den Freiburger Westen. Die Lebens- und Wohnqualität in den angrenzenden Stadtteilen wurde so erheblich gesteigert. Die Anlage der Landesgartenschau von insgesamt 35 ha ist in großen Teilen noch heute so erhalten wie damals, das Tempelchen, das Bürgerhaus, die Seetribüne, der luftkissengetragene Fußgängersteg, der Aussichtsturm und die Ökostation zeugen davon. Link

 

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11 - Mundenhof, Tiergehege 1968 eröffnet

1892 kaufte die Stadt Freiburg das Jahrhunderte alte Gut Mundenhof auf, um auf den Feldern die Abwässer der Stadt zu „verrieseln“ (daher auch der Name Rieselfeld). Das Stadtgut Mundenhof war seinerzeit eines der größten landwirtschaftlichen Betriebe des Landes mit Ackerbau, Milchwirtschaft und Viehzucht.

1968 wurde mit großer Unterstützung des damaligen Freiburger Oberbürgermeisters Eugen Keidel auf dem Mundenhof ein Tiergehege eröffnet und die Fördergemeinschaft Freiburger Tiergehege e.V. gegründet. Innerhalb kurzer Zeit besuchen jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen das neue Tiergehege. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich hier ein Naherholungsraum mit vielen Besonderheiten und der engen Verknüpfung der Bereiche Landwirtschaft, Tiergehege und Naturpädagogik entwickelt.

Mit 38 Hektar ist der Mundenhof das größte Tiergehege in Baden-Württemberg. Auf den großzügig angelegten Koppeln leben Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt. Zudem sorgt auch weiterhin die Landwirtschaft auf rund 180 Hektar für eine ökologische Kreislaufwirtschaft. Link

 

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12 - Universität Freiburg im Jahr 1457 gegründet

Die Universität Freiburg ist als Neunte auf deutschem Boden und als Zweite in Baden-Württemberg 1457 durch Erzherzog Albrecht VI. gegründet worden. Im ersten Semester der neuen Universität waren 234 Studenten eingeschrieben. Anfang des 16. Jahrhunderts brachte die Reformation am Oberrhein einen starken Zuwachs an Studenten und Lehrkräften, da viele Basler Gelehrte das katholische Freiburg als Zufluchtsstätte wählten.

Nachdem die Uni schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts Anschluss an den vormärzlichen Liberalismus gesucht hatte, nahm die Universität von 1850 an einen glänzenden Aufschwung. Die Zahl der Studenten stieg von 1890 auf über 1000 Immatrikulierte. Link

 

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13 - Universität Freiburg im Jahr 1900, Frauen können studieren

Nachdem Frauen an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg seit 1895 widerruflich studieren konnten, wurde ihnen im Großherzogtum Baden als erstem deutschen Land per Erlass vom 28. Februar 1900 der volle Zugang zu Universitätsstudien ermöglicht. Ab dem Sommersemester 1900 waren Frauen an beiden Landesuniversitäten, in Freiburg im Breisgau und Heidelberg, als ordentliche Studierende erstmals zugelassen.

An der Universität Freiburg wurde 1916 Edith Stein „summa cum laude“ promoviert und erste deutsche Universitätsassistentin in Philosophie bei Edmund Husserl. Link

 

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14 - Deutsch-französisches Gipfeltreffen in Freiburg

12.10.2010, Merkel und Sarkozy entwerfen in Freiburg eine Strategie gegen die Eurokrise. Beide Politiker haben beim deutsch-französischen Gipfel keinen Zweifel an ihrem gemeinsamen Kurs zur Euro-Zukunft zugelassen.

Nach einem Besuch des Münsters in Begleitung von Erzbischof Robert Zollitsch zogen sich die Delegationen zu den politischen Gesprächen zurück. Eine neue Eisenbahnbrücke bei Kehl lässt Deutschland und Frankreich noch enger zusammenrücken, und erstmals wird eine Bundeswehreinheit dauerhaft auf französischem Boden stationiert. Es sei eine Ehre, deutsche Soldaten in Frankreich zu empfangen, sagte der französische Präsident. Link

15 - Freiburg im Breisgau, 850 Jahrfeier

Der Siedlung der Dienstleute und Handwerker am Fuße des Schlossbergs verlieh Bertolds Sohn Konrad im Jahre 1120 das Markt- und Stadtrecht, der offizielle Gründungstermin der Stadt Freiburg. Aus diesem Anlass fanden im Jubiläumsjahr 1970 zahlreiche Feiern in Freiburg statt. Aktuell finden bereits intensive Vorbereitungen für die 900 Jahrfeier im Jahre 2020 statt. Link